Saftiger Teigwarensalat ( 8 Personen)

 
 
Zutaten : 600 g Hähnchenfilet, Salz, Pfeffer, 2 EL Öl, 400 g kurze Nudeln (Schleif –
               chen), 2 Stangen Porree(ca. 400 g), 1 Dose (425 ml) Gemüsemais, 1 Dose
               (850 ml) Ananas, 1 Becher (150 g)Magermilchjoghurt, 150 g Salatmayon –
                naise, Cayennepfeffer, 4 – 5 EL Weißweinessig, bunter Pfeffer zum Bestr.)
 
 1.   Hähnchenfilet würzen, in heißem Öl unter Wenden ca.15 Min. braten. Abkühlen.
 
2.   Nudeln in kochendem Salzwasser ca. 10 Min. bissfest garen. Porree in feine
      Ringe schneiden. Während der letzten ca. 2 Minuten der Garzeit zu den Nudeln
      geben. Abtropfen lassen. Mais ebenfalls abtropfen lassen.
 
3.   Ananas abgießen, Saft auffangen. Die Ananas in Stücke schneiden. Hälfte in
      dem Fruchtsaft pürieren. Joghurt und Mayonnaise unterrühren. Mit Salz,
      Cayennepfeffer und Essig pikant abschmecken.
 
4.   Hähnchenfilet in Scheiben schneiden. Alle Zutaten durchmischen und gut durch-
      ziehen lassen. Mit buntem Pfeffer bestreut anrichten.
 
Hinweis: Die richtige Mischung „scharf – süß“ ist wichtig, deshalb bei der Schärfe

                nicht zu zimperlich sein, d.h. Cayennepfeffer bringt’s!!!

 

 

                              Hack – Kohl – Eintopf

 
Zutaten : 1,5 kg Wirsing, 800 g gem. Hackfleisch, 4 – 6 EL Öl, Salz, Pfeffer, Edelsüß-Paprika
               etwas Kümmel ; 4 Pck. (je für 400 g) fix für Chili con Carne, 2 Dosen (à425 ml)
               Kidney-Bohnen, 2 Gläser (à 360 ml)süß-sauer eingelegter Kürbis ( der darf nach
               Möglichkeit nicht zu weich sein)
 
  1. Wirsing putzen und in kleine Stücke schneiden; Hackfleisch unter Wenden im Öl ca.10 Minuten krümelig braten und mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen. Dann herausnehmen.
  2. Wirsing im Bratfett ebenfalls ca. 10 Minuten braten, mit Salz und Kümmel würzen. Hack und 1 Liter Wasser zufügen. Chili-con-Carne-Würze einstreuen und unter Rühren aufkochen. Bohnen und Kürbis abtropfen lassen und zum Eintopf geben. Alles erhitzen und nochmals abschmecken.

 

                                                     Balkantopf

 

Zutaten: 300 - 400 g mageres Schweinefleisch, 2 EL Öl, 3 Zwiebeln (150 g), knapp 1/4 l Wasser, 300 g

             Paprikaschoten, 200 - 250 g Erbsen, 3 - 4 Tomaten, 1 Dose Maiskörner (200 - 300 g)

             Salz, Pfeffer, Paprikapulver (scharf und edelsüß)

Fleisch würfeln (nicht zu groß) und im Öl anbraten. Die fein geschnittenen Zwiebeln zum Fleisch geben und kurz mitschmoren. Dann Wasser zugeben und würzen. Etwa 15 - 20 Minuten schmoren lassen. Paprika in Streifen schneiden und mit den Erbsen zum Fleisch geben und weitere 10 Minuten schmoren.Verwendet man Gemüse aus der Dose, erfolgt die Zugabe erst, wenn das Fleisch gar ist. Tomaten in Würfel schneiden und mit dem Mais in den Topf geben sowie mit den Gewürzen abschmecken. Dazu passt körnig gekochter Reis.

 

 

Auf meiner aktuellen „Kochseite“ möchte ich einmal zeigen, wie wir noch zu unserer „aktiven“ Zeit, wir arbeiteten beide als Lehrer, gekocht haben. So war es an Wochentagen nur selten möglich, nach Schulschluss noch zu kochen, denn meist war es schon kurz vor 14.00 Uhr, wenn wir zu Hause eintrafen.
Wir kochten also am Wochenende größere Portionen, die wir dann in Tagesportionen einteilten, einfroren und bei Bedarf wieder auftauten. Nun gut, man mag sagen, dass frisch Gekochtes besser schmeckt, aber das stimmt nicht in jedem Falle. So schmecken beispielsweise Eintöpfe aufgewärmt sogar häufig besser.
Von polnischen Königen habe ich gelesen, dass sie auf ihren Reisen ganze Holzfässer mit Bigos mitnahmen und sich unterwegs von dieser aufgewärmten Köstlichkeit ernährten.
Heute als Rentnerhaushalt kochen wir viel öfter frisch, aber bei bestimmten Gerichten verfahren wir aus ökonomischen Gründen ( oft kann man sparen, wenn größere Portionen oder unterschiedliche Gerichte aus gleichen Ausgangsstoffen gekocht werden ) immer noch wie zu unserer Lehrerzeit. Außerdem möchten wir nicht unbedingt jeden Tag am Kochherd stehen – für Rentner gibt es manchmal auch Wichtigeres zu tun!
Unser „Verfahren“ möchte ich an der vollständigen Verarbeitung eines großen Weißkohlkopfes zeigen. Um keinerlei Abfall, über den sich natürlich die Kaninchen des Nachbarn freuen würden, entstehen zu lassen, kochen wir zwei sehr schmackhafte Gerichte: Kohlrouladen und Krautgulasch .



                                                                 Kohlrouladen

Zutaten : 1 kg Hackepeter vom Schwein (holen wir immer frisch vom Hausschlächter); 2 Eier, 1 Brötchen vom Vortag (4 gehäufte EL geriebene Semmel geh’n auch), 1 mittlere Zwiebel gewürfelt, 1 bis 2 EL Quark, 1 EL Tomatenmark, 1 ½ TL Kümmel (ganz oder gemahlen), 1 bis 2 Knoblauchzehen (bei Bedarf)
1 TL Brühpulver (instant), Paprika (scharf und edelsüß), Salz und Pfeffer (bei den Gewürzen vorsichtig sein, denn Hackepeter ist schon gewürzt)
1 großer Weißkohlkopf

1. Aus allen Zutaten, außer dem Weißkohl natürlich, wird ein Fleischteig hergestellt, der dann portionsweise ( 1 bis 2 gehäufte EL ) auf die einzelnen Rouladen verteilt wird.
2. Inzwischen bereitet man den Weißkohl vor. Dazu werden eventuell schmutzige Außenblätter entfernt und der Strunk mit einem stabilen Messer ca. 5 cm tief herausgeschnitten. Nun wird der Kohlkopf in einem großen Topf mit Salzwasser (der Kopf muss völlig bedeckt sein) zum Kochen gebracht. Die garen Blätter lösen sich fast von selbst und werden jetzt herausgenommen (sie sollten nicht zu weich sein).
3. Die Kohlblätter werden so aufgeteilt, dass für jede Roulade zwei, ein kleineres Innen- und ein größeres Außenblatt, bereitliegen. Vor dem Einwickeln wird bei jedem Blatt die dicke Mittelrippe mit einem scharfen Messer flach geschnitten.
4. Nun werden, wie im Punkt 1 beschrieben, die Rouladen gefüllt, gerollt und mit Küchengarn (wir nehmen Sternchenzwirn) verschnürt.
5. Je nach Kohlkopfgröße entstehen ca. 10 Kohlrouladen. Diese werden in etwas Margarine von allen Seiten scharf angebraten und dann mit etwa ¾ l Fleischbrühe
abgelöscht. Danach kommt die Pfanne mit Deckel für ca. 45 Minuten bei 200°c in die Backröhre. Wenn die Rouladen gar sind, entnimmt man sie dem Bratensatz und schiebt sie auf einem Untersatz nochmals für ca. 5 Minuten in die Röhre, damit sie schön braun werden. Inzwischen dickt man den Bratensatz mit
in kaltem Wasser angerührtem Stärkemehl oder mit fertigem Soßenbinder an. Wir servieren die Kohlrouladen mit Salzkartoffeln.


Was aber machen wir nun aus dem Innenteil des Kohlkopfes? Aus ihm lassen sich keine Blätter gewinnen. Ich erinnerte mich an ein Essen in der Schulküche, das sich Krautgulasch nannte und das vom Geschmack her nicht schlecht war. Schon mein erster Versuch glückte und so entstand ein tolles Zusatzgericht.


                                                                    Krautgulasch

Zutaten : 1 kg mageres Schweinefleisch, 1 große Zwiebel, 1 bis 2 Knoblauchzehen, Gewürze (Salz, Pfeffer, Paprika,1 ½ TL Kümmel, eventuell 1 kl.Chilischote)
3 EL getrocknete Pilze, 2 bis 3 EL Tomatenmark, 1 ½ bis 2 kg Weißkohl, ¾ l Fleischbrühe (instant), Margarine zum Anbraten
Hinweis: Die Menge der Zutaten muss in Abhängigkeit von der Menge des „Restweißkohls“ sicher reduziert werden!
1. Zunächst wird das grob gewürfelte Fleisch in reichlich Margarine scharf angebraten. Dann nimmt man es heraus und stellt es beiseite. In dem Bratfett werden anschließend die mundgerecht geschnittenen Weißkohlstücke so lange gebraten, bis der Kohl zusammenfällt und leicht gebräunt ist, nun gibt man die Fleischstücke wieder dazu.
2. Jetzt wird das Ganze kräftig gewürzt. Beim Paprika sollten es scharfer und edelsüßer sein und Kümmel kann ganz oder gemahlen verwendet werden. Wenn die Chilischote ganz dazugegeben wird, kann man sie am Ende der Kochzeit leichter entfernen und verhindert einen „Zungenbrand“. Die Pilze können schon
vorher eingeweicht werden und kommen dann samt Einweichwasser hinein.
3. Dann wird mit der Fleischbrühe aufgefüllt und bei 180°C etwa 45 bis 60 Minuten in der Backröhre geschmort.
Wir essen das Gericht mit Salzkartoffeln oder Semmelknödel.

                          Gemüse vom Blech und Hähnchenkeulen
                   ( Menge und Anzahl der Keulen wird durch Anzahl der Personen bestimmt )

Zutaten : Kartoffeln, Möhren, Paprika, Champignons, Knoblauch, Zucchini, Aubergine
Hähnchenkeulen, Salz, Pfeffer, Rosmarinnadeln, Olivenöl

1. Hähnchenkeulen mit Salz, Pfeffer und Curry kräftig würzen und braten, bis sie fast gar
sind. Anschließend warm stellen, d.h. sie sollten nicht kalt werden, bis das Gemüse fertig ist

2. Fettpfanne einölen und geschälte und in mundgerechte Stück geschnittene Kartoffeln und
Möhren darauf verteilen. Mit Salz, Pfeffer und gehackten Rosmarinnadeln würzen und
30 Min. bei 200°c / Umluft :175°C backen.

3. Restliches Gemüse ebenfalls in mundgerechte Stücke schneiden (Knoblauchzehen halbie-
ren ; Anzahl nach Bedarf !!!). Über die halbgaren Kartoffeln und Möhren verteilen, mit
Olivenöl beträufeln und nochmals mit Salz, Pfeffer und Rosmarinnadeln bestreuen.
Anschließend noch einmal für 20 Min. bei gleicher Temperatur in die Röhre.
10 Minuten vor Ende der Garzeit Hähnchenkeulen auf Extrablech knusprig werden lassen.

4. Hähnchenkeulen auf dem Gemüseblech verteilen und anschließend auf dem Blech am Tisch servieren.

 

 

Zu den Lieblingsspeisen unserer Familie gehören Pasta und interessante Soßen. Deshalb heute ein Gericht aus diesem Bereich unseres Speiseplans:

 

                                                Farfalle mit Thunfischsoße

Zutaten: 400 g Farfalle; 1 Tomate; 1 Zwiebel; 20 g Margarine; 10 g Mehl; 250 ml Gemüsebrühe(instant);

(4 Pers.) 200 g Schlagsahne oder besser Kaffeesahne: einige Spritzer Zitronensaft; Salz, Pfeffer; 

             1 Dose Thunfisch (210 ml) naturell; 1 Bd.Basilikum oder Dill; je nach Geschmack 1 - 2 TL 

             Kapern

1.   Farfalle nach Packungsanleitung kochen; Tomate vierteln, entkernen und Fruchtfleisch fein würfeln

2.   Zwiebeln fein würfeln; Fett im Topf erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten; mit Mehl bestäu-

      ben  und anschwitzen; mit Brühe und Sahne unter Rühren ablöschen und dann etwas einkochen

      lassen. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

3.   Thunfisch abtropfen lassen, in Stücke zupfen und in der Soße erwärmen.

     Farfalle abgießen und abtropfen lassen und sie dann vorsichtig mit der Soße mischen und mit Toma-

     tenwürfeln und gehackten Kräutern garniert servieren. 

                                  

                                                  Kirschkaltschale

 

Zutaten: 500 g Kirschen (am besten Sauerkirschen); 3/4 l Wasser; 1/8 l Johannisbeer - oder Kirsch-

             most; 25 g Stärkemehl; 1 bis 2 Stck. Stangenzimt; 3 Scheiben frische Zitrone; 200 g Zucker

Die entsteinten Kirschen mit Wasser, Zimt und Zucker garkochen; kurz vor Abschluss des Garprozesses das kalt angerührte Stärkemehl unterziehen und nochmals aufkochen; anschließend den Most sowie die Zitronenscheiben hinzufügen und das Ganze gut durchgekühlt servieren.

 

                                                     Tarator

 

Zutaten: 1 l Joghurt; 1/2 l Vollmilch; 1/8 l Sonnenblumenöl; 500 g grüne Gurke; 1 Bd. Dill; 100 g

             Walnüsse; 4 Knoblauchzehen; 1TL Salz; 1 TL Pfeffer

Joghurt mit der Milch glatt rühren und mit Salz und Pfeffer sowie den zerdrückten Knoblauchzehen würzen. Dann das Öl unter ständigem Rühren langsam unterziehen und anschließend die geraspelte grüne Gurke und den fein gehackten Dill untermischen. Die Suppe dann 3 bis 4 Stunden kalt stellen. Vor dem Servieren mit gehackten Nüssen bestreuen. 

 

 

                                          Kalte Gurken-Dill-Suppe

 

Zutaten: 2 Salatgurken; 1 Knoblauchzehe; 1 Bd. Dill; 300 ml Gemüsebrühe (instant); 300 g Vollmilch-

             Joghurt; Salz; Pfeffer; 1 Prise Zucker; ein paar Spritzer Zitronensaft

Knoblauch fein würfeln. Gurken halbieren und Kerne mit einem Löffel herauskratzen. Gurken in Stücke schneiden. Dill abzupfen. Gurken, Knoblauch, Dill und erkaltete Brühe fein pürieren. Joghurt unterrühren. Mit Salz, Pfeffer, Zucker und Zitronensaft abschmecken. Mindestens 30 Minuten kalt stellen.

 

 

                       .... und noch eine Suppe - Ukrainische Sommersuppe

 

Zutaten: 1 Pck. Frischkäse mit Kräutern, 1/2 l Buttermilch, 1/4 l saure Sahne, 175 g Bierschinkenwürfel,

             4 hart gekochte Eier gewürfelt, 1 Zwiebel fein gewürfelt,1 grüne Gurke gewürfelt, 1Bd. Dill,

             Salz, Zucker, Senf, Speisewürze, Zwiebellauch od. Schnittlauch

 

Frischkäse, Buttermilch und saure Sahne gut verrühren und fein gewürfelte Zwiebel dazugeben; mit Senf, Salz, Zucker und Speisewürze abschmecken und anschließend gewürfelte Eier, Gurke und Bierschinken unterheben; zum Schluss fein geschnittene Kräuter dazugeben; vor dem Servieren mindestens zwei Stunden kalt stellen.

 

                            Es  ist  Kürbis - Zeit  !

 

 

Kürbissuppe mit Orangen und Ingwer
 
Zutaten : 400g Kürbisfruchtfleisch; 2 Zwiebeln, 20g frischen Ingwer; 2 EL Öl; 500ml Ge –
               müsebrühe ( instant ); Saft von 2 Orangen; Salz, Pfeffer, Zucker; 1 Orange;
               2 Lauchzwiebeln; 1 EL Butter; rosa Pfeffer;
 
1. Kürbisfruchtfleisch grob würfeln. Zwiebeln abziehen, Ingwer schälen und beides fein
    hacken.
2. Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebel, Kürbisfruchtfleisch und Ingwer darin andünsten.
    Brühe angießen und alles ca. 8 Min. garen. Die Suppe pürieren, Orangensaft angießen und
    kurz aufkochen. Mit Salz, Pfeffer und 1 Prise Zucker abschmecken.
3. Orange dick schälen, und die Fruchtfilets aus den Trennhäuten lösen. Lauchzwiebeln ab-
    brausen, putzen und schräg in Ringe schneiden. Butter in einer beschichteten Pfanne er-
    hitzen, Orangenfilets und Lauchzwiebeln darin ca. 1 Min. dünsten.
4. Suppe in tiefe Teller füllen, Lauchzwiebeln und Orangen hineingeben und mit rosa Pfeffer
    bestreuen.

 

 

 

                                                   Kürbiscremesuppe
 
Zutaten : 1 Zwiebel, 1 Hokkaidokürbis (etwa 500-600 g), 2 Möhren, 3 Kartoffeln, 10 g Butter,
               750 ml Wasser, 2 TL Gemüsebrühpulver, Gewürze ( 1 Lorbeerblatt, etwas Salz,
               Currypulver, Ingwer nach Geschmack), 2-3 EL saure Sahne, 2-3 EL fein gehackte
               Petersilie
 
 
Hinweis: Sollte das Kürbisfleisch mehr als 500 g ergeben, nehmen Sie auch von den anderen Zutaten die entsprechende Menge mehr. Restliche Suppe kann auch am nächsten Tag verzehrt oder eingefroren werden.
        

         

                                         Kürbiskompott (süß – sauer)
 
Zutaten : 750 g Kürbis (geschält und entkernt), 3/8 l Wasser, 1/8 l Weißweinessig, 100 bis
                150 g Zucker, Gewürze (Zimt und Nelken, Ingwer oder ein Stück Zitronenschale)
 
Den geschälten und ausgeschabten Kürbis in Würfelchen schneiden. Wasser, Essig, Zucker und Gewürze aufkochen. Die Kürbiswürfel in der Zuckerlösung glasig dünsten (nicht zu weich!). Kalt werden lassen und servieren.

 

 

                                                 Scharfe Mexiko – Suppe
 
Zutaten : 2 kg Rindfleisch, 2 gr. Gemüsezwiebeln, je 2 Paprikaschoten (gelb, rot, grün), 5 EL  
               Öl, 2 EL Tomatenmark, Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer;
               3 Liter Fleischbrühe (instant), 2 Gläser(630g)Champignons, 2 Dosen (340g) Mais,
               2 Dosen (450g) Kidneybohnen, 1 gr. Dose geschälte Tomaten, 3 Peperoni, 1gr. Glas
               Zigeunersauce (500g), Sambal Oelek, eventuell 2 Peperoni zum Garnieren
 
1.   Rindfleisch, abgezogene Gemüsezwiebeln würfeln. Paprikaschoten putzen, waschen und
      klein schneiden.
2.   Fleisch in erhitztem Öl kräftig anbraten, Zwiebeln zugeben und mitbraten. Paprikaschoten
      und Tomatenmark zufügen, anschmoren und alles würzen. Mit Brühe aufgießen, ca.
      30 Min. kochen lassen.
3.   In der Zwischenzeit Champignons und Mais abgießen, Bohnen in ein Sieb schütten und
      mit kaltem Wasser abspülen. Zusammen mit den Tomaten und gewaschenen Peperoni in
      die Suppe geben und 60 Minuten bei geringer Hitze kochen lassen.  
4.   Zum Schluss die Zigeunersauce unterrühren und die Suppe mit Sambal Oelek abschmecken.
 
 
 
 
 
                                        Gefülltes Partybrot
 
Zutaten : 1 mittelgroße Zwiebel, 1 Bd. Basilikum, 400 g Schweinemett, schwarzer
                Pfeffer, 1 Ciabatta-Brot (ca. 400 g), 40 g Knoblauchbutter, 2 große Tomaten
                ( ca. 250 g ), 1 Pck. Mozarella (125 g ), Salz, ca. 2 EL Olivenöl, Backpapier
 
1. Zwiebeln fein würfeln, Basilikumblättchen bis auf einige in feine Streifen schneiden.
     Mett, Zwiebeln, 2/3 der Basilikumstreifen und etwas Pfeffer verkneten. Vorsicht
     beim Würzen, wenn statt Mett Hackepeter verwendet wird!!!
 
2. Aus dem Brot der Länge nach einen Keil herausschneiden. Den Einschnitt mit 
     Knoblauchbutter ausstreichen. Die Mettmasse hineingeben, leicht andrücken und
     das Ciabatta auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Im vorgeheizten
     Backofen ( E-Herd: 200°C / Umluft: 175°C ) ca.30 Minuten backen.
 
3. Tomaten in Scheiben schneiden. Mozarella abtropfen lassen und dann ebenfalls in
     Scheiben schneiden. Ciabatta aus dem Ofen nehmen und mit Tomaten und
     Mozarella belegen. Mit Salz, Pfeffer und übrigen Basilikumstreifen bestreuen und
     mit Olivenöl beträufeln. Bei gleicher Temperatur in ca. 20 Min. fertig backen.
     Brot in Scheiben schneiden und mit restlichem Basilikum garniert servieren.
 
 
 
                                          Salzmandeln
 
Zutaten : 125 g Mandeln, 1 Eiweiß, Salz, scharfer Gewürzpaprika
 
Mandeln mit kochendem Wasser überbrühen, kurz aufkochen lassen und anschließend kurz in kaltes Wasser geben. Nach dem Schälen mit einem Küchentuch gut abtrocknen.
Dann die Mandeln auf einem mit Alufolie ausgelegten Backblech im vorgeheizten Backofen bei Mittelhitze etwa 10 – 15 Minuten goldbraun backen. Anschließend die Mandeln in einer warmen Pfanne mit dem Eiweiß, dem Salz und Paprika verrühren.
Danach die Masse auf Pergamentpapier schütten und die eventuell verklebten Mandeln voneinander trennen und auskühlen lassen.

Die Gewürzmandeln luftdicht aufbewahren.

 

 

     Ein schmackhaftes Eisbein ist gut gegen

     kalte Beine

 
 
Im Zusammenhang mit der Zubereitung von Kohlrouladen und Krautgulasch ( Vgl. Kocharchiv ) habe ich schon einmal über die Kombination mehrerer Gerichte auf der Grundlage gleicher Ausgangsprodukte geschrieben.
Heute möchte ich dieses Vorgehen an einer anderen Kombination zeigen :  Eisbein nach Art des Hauses und Steckrüben (Kohlrüben) in Eisbeinbrühe.
 
 
                                             Eisbein nach Art des Hauses
 
Zutaten : 1 großes frisches oder gepökeltes Schinkeneisbein ( wenn es kleiner ist, können es
                auch zwei sein )
                1 Pck. Suppengrün, bestehend aus einer Stange Porree, 2 bis 3 Möhren und einer ¼
                 Sellerieknolle ; Gewürze (5-8 Pimentkörner, 10 Pfefferkörner, 1 1/2 TL  Salz oder
                 weniger, wenn das Eisbein gepökelt ist)
 
Das gewaschene Eisbein in einen hohen Topf tun und mit reichlich Wasser (etwa 5cm über dem Fleisch) bedecken. Dann die restlichen Zutaten dazugeben und das Ganze zum Kochen bringen. Die Hitze nun zurücknehmen und etwa zwei Stunden weiter köcheln. Diese Kochzeit hängt von der Qualität des Fleisches ab und kann etwas kürzer oder länger sein.
Wenn sich das magere Fleisch mit einer Fleischgabel leicht vom Knochen löst, ist es gar.
Nun wird die Fleischportion halbiert und zwar so, dass fast ausschließlich mageres Innenfleisch übrig bleibt. Dies lassen wir auskühlen, um es später beim Steckrübeneintopf zu verwenden. Den Rest des heißen Eisbeins teilen wir in zwei Portionen und servieren es mit Salzkartoffeln und Sauerkraut. Über die Kartoffeln geben wir etwas von der Fleischbrühe. Da das Fleisch durchaus etwas fett ist, gehören unbedingt ein mittelscharfer Senf oder je nach Geschmack geriebener Meerrettich auf den Tisch. Übrigens ist meine Frau absolut kein Freund von fettem Fleisch, aber „ Eisbein ist doch etwas Anderes, das schmeckt nicht wie fettes Fleisch“, sagt sie.
Auch unser Sauerkraut trägt eine familiäre Note. Es wird bei uns auch zu Buletten ( Frika - dellen, Fleischklopse), Kasseler oder Leberkäse serviert. Deshalb einige Hinweise zur Zubereitung:
3 bis 4 Scheiben frisch geräucherten fetten Speck in kleine Würfel schneiden und in 1 ½ EL Schweineschmalz glasig werden lassen. Nun 1 kg frisches Sauerkraut ( nicht aus Beutel oder Glas ), das zuvor etwas kürzer geschnitten wurde, zugeben und etwas andünsten. Anschließend eine gewürfelte halbe Zwiebel, einen in grobe Würfel geschnittenen Apfel ( ein kräftiger Schuss Apfelsaft tut es auch) und die Gewürze (etwas Salz, gemahlener Pfeffer, gemahlener Kümmel, 5 Wacholderbeeren, 2 Lorbeerblätter sowie einen Teelöffel Brühpulver) hinzufügen und mit wenig Wasser dafür sorgen, dass das Kraut nicht am Topfboden anlegt. Ab und zu umrühren und nach etwa 30 bis 45 Minuten ist es servierfähig (es sollte nicht zu weich gedünstet sein).
 
Ja und nun zum zweiten Teil des Kochens, damit auch nichts verloren geht!
Ich weiß, dass in einigen Familien aus den Resten des Eisbeinessens gern Eisbeinsülze hergestellt wird. Wir haben früher die Reste aufgewärmt und ein zweites Mal serviert. Aber dann bekam ich von meiner Schwester einen Tipp und seitdem gibt es bei uns öfter mal :
 
 
 
 
 
                                  Steckrüben in Eisbeinbrühe
 
Zutaten: etwa 2 Liter Eisbeinbrühe, 1 kg Steckrüben, 500g Kartoffeln, etwa 1 TL getr.
              Majoran, Reste vom Eisbein
 
Die Zubereitung ist äußerst einfach. Die geschälten und grob gewürfelten Steckrüben werden in die kochende Brühe gegeben und der getrocknete Majoran ebenfalls. Nachdem das Ganze etwa 20 bis 25 Minuten geköchelt hat, dürfte die notwendige Gare erreicht sein. Die Steckrüben sollten noch etwas Biss haben. Nun werden die extra gegarten Kartoffelwürfel und das klein geschnittene Fleisch zugegeben. Zum Schluss wird noch abgeschmeckt und dann der köstliche Eintopf serviert.

Reste lassen sich gut einfrieren oder schmecken auch aufgewärmt vorzüglich!

 

Erdbeerkaltschale

Zutaten : 1 l Buttermilch, ¼ l Schlagsahne, 500 g halbierte Erdbeeren, 175 g Zucker, 1 Tasse geriebenes Schwarzbrot (Pumpernickel), 3 EL Vanillezucker

Die steif geschlagene Sahne mit der Buttermilch und dem Zucker schaumig rühren, über die in einer Schüssel befindlichen Erdbeeren gießen und gut kühlen. Über jede Portion etwas von der Schwarzbrot – Vanillezucker – Mischung streuen.









Spargel – Auflauf

Zutaten . 1, 5kg Spargel, 1TL Zucker, ½ l Brühe(instant), 60 g Butter, 30 g Mehl, 50 g Gruyere (oder ein anderer Hartkäse ), Salz, Pfeffer aus der Mühle,Muskatnuss (frisch gerieben), 200 g gekochten Schinken (kann auch etwas mehr sein), Fett für die Auflaufform, 5EL Semmelbrösel, 8 hart gekochte Eier, 1 Bd.Schnittlauch

1. Spargel schälen,in kleine Stücke schneiden und zusammen mit dem Zucker in die kochende Brühe geben und bissfest garen. Inzwischen Eier kochen.
2. 30 g Butter in einem Topf schmelzen lassen. Mehl einrühren und anschwitzen, Spargelbrühe dazugießen und aufkochen lassen. 5 Min. bei milder Hitze kochen.
3. Käse raffeln, in die Sauce rühren und darin schmelzen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. ( Soße nicht zu dünn )
4. Schinken in Streifen ( od. in Würfel ) schneiden, Eier in Scheiben schneiden. Die Hälfte der Eier in die gefettete Auflaufform legen, Schinken darauf verteilen, die Hälfte der Sauce darübergeben, den gut abgetropften Spargel darauf verteilen. Restliche Sauce und restliche Eierscheiben darübergeben.
5. Semmelbrösel in restlicher Butter bräunen und über den Auflauf geben.

Im vorgeheizten Backofen bei 225° C auf der mittleren Einschubleiste 10 – 15 Min. überbacken. Schnittlauch in Röllchen schneiden und darüber verteilen.

                                Suppen halten Leib und Seele zusammen

 
 
 
                                    Feine Zucchinicremesuppe
 
Zutaten : ca.700 g Zucchini; 1 Stange Lauch; 400 g mehlig kochende Kartoffeln; Olivenöl;
               1 Becher Sahne ½ l Wasser; 1 – 2 Tl Gemüsebrühe(instant); fein geschnittener
                Kasselerbraten; Salz, Pfeffer; Dill
 
1.   Den Lauch in feine Ringe schneiden. Zucchini ohne Kerngehäuse grob würfeln, ebenso
      die Kartoffeln.
2.   Lauch im Öl (3 – 4 EL) anschwitzen, Zucchini- und Kartoffelwürfel zugeben und eben –
      falls mit anschwitzen lassen. Dann Wasser, Sahne, Brühpulver, Salz und frisch gemahle-
      nen Pfeffer zugeben und bei mittlerer Hitze ca. 20 Min. köcheln lassen.
3.   Mit dem Mixer fein pürieren, Kasseler und Dill unterrühren.
      (Geräucherte Grützwurst in der Suppe heiß gemacht, aromatisiert und bringt eine weitere
       Geschmacksnuance hinzu) 
 
 
 
                                        Krabbensuppe (nach Familie Niehaus)
 
Zutaten : 1 Beutel Maggi-Krabbensuppe, 200g Süße Sahne, 1Pck.Krabben, 300ml Wasser,
                ½ Tl. Instantbrühe, Dill
 
1.Wasser+Brühe lauwarm – Beutelinhalt einrühren; nach 2min. Sahne dazugeben und noch-
   mals 2 min. köcheln (muss etwas eindicken)
 
2. Krabben(am besten Nordsee-Krabben) dazugeben und durchziehen lassen; am Schluss Dill
    einrühren
 
 
 
 
                                                 Wildsuppe
 
Zutaten: 500 g Wildfleisch; 200 g Backpflaumen; 2 Zwiebeln; 75 g Speck; 1 EL Tomatenmark;
              1 EL Senf; 1EL Konfitüre; 125 ml Kondensmilch; 1 Zitrone; 1 Glas Rotwein;
              Salz, Pfeffer, Zucker; Wacholderbeere
 
Wildfleisch säubern und würzen; im ausgelassenen Speck und grob gewürfelten Zwiebeln anschwitzen; Tomatenmark + Wacholder und etwas Zucker dazu; 1 ½ l Wasser oder Brühe auffüllen und langsam garen;
Kondensmilch mit Senf und Konfitüre verrühren und an die Suppe geben (nicht mehr kochen)

Backpflaumen in Rotwein weichen, mit Zitronensaft und etwas Zitronenschale dünsten und ohne Steine, aber mit dem Sud als Einlage in die Suppe geben

 

                               

 

 

Bei uns gibt es in den Wintermonaten öfter mal ein Gericht, bei dem Chicoree als Hauptbestandteil vorkommt. Trotz des leicht bitteren Geschmacks, entgegen den meisten Empfehlungen schneiden wir den festen Mittelteil nicht heraus, ist der Verzehr dieses Gemüses immer wieder köstlich. Unter den vielen Zubereitungsarten sind die folgenden Rezepte unsere Favoriten:

 
 
 
                                          Chicoree mit Käse überbacken
 
Zutaten:    500g Chicoree, 150 – 200g Kochschinken, 100ml süße Sahne, 200g geriebenen
                 Käse, 3 TL Butter, etwas Mehl, Salz, w. Pfeffer, Muskat
 
1. Chicoree 6 Min. in Salzwasser köcheln, abgießen und vom Sud 200ml aufheben.
2. Chicoree in gefetteter Auflaufform schichten und in Streifen geschnittenen Kochschin –
     ken drüber streuen.
3. Inzwischen aus der Butter und dem Mehl eine helle Schwitze bereiten und mit dem Sud
    auffüllen und etwas einkochen lassen. Dann die Sahne zugeben und kräftig würzen.
    Anschließend nochmals reduzieren und dann über die Chicoree geben. Käse drauf
     streuen.
4. Bei 180°C so lange überbacken, bis der Käse geschmolzen ist.
    Mit Salzkartoffeln servieren.
 
 
 
 
 
 
                                             Chicoreesalat mit Krabben            
 
Zutaten: 4x Chicoree, 2 Fleischtomaten, 1 Röhrchen Kapern,100g Krabbenfleisch,
              4 TL Öl, 2 TL Essig, Kapernsud, Salz, Pfeffer, Petersilie
 
1. Einzelne Blätter zerteilen. Tomaten achteln und mit Chicoree auf einer Platte anrichten.
2. Kapern abtropfen lassen ( Sud auffangen ) und mit Krabben auf dem Salat
    verteilen.
3. Essig, Öl, Kapernsud, Salz, Pfeffer verrühren und mit der Petersilie über den Salat geben.
 
 
 
                                         Fruchtiger Chicoreesalat
 
Zutaten:   500 g Chicoree; 1 Apfel; 1 Orange oder 2 Mandarinen; den Saft einer Zitrone;
                1-2 EL Sonnenblumen- oder Rapsöl; etwas Ahornsirup zum Nachsüßen bei Bedarf
 
1.          Den Chicoree und den Apfel in mundgerechte Stücke schneiden. Die geschälte Orange oder die Mandarinen in gleicher Weise verarbeiten.